Executive Q&A

Transparenz ist eine Frage der Governance

Wir wissen, dass unser Ansatz das herkömmliche Verständnis von Personalauswahl provoziert.
Hier finden Entscheider die Antworten auf mögliche Fragen.

Frequently asked questions

Wie unabhängig ist Ihre Empfehlung, wenn Ihr Honorar an eine Besetzung geknüpft ist?

Wir kennen diesen Anreiz und haben eine feste Regel dagegen gesetzt: Wir empfehlen nur Kandidaten, deren Ergebnisse die Besetzung tragen. Die Diagnostik erbringen wir zum Festpreis, unabhängig davon, ob ein Kandidat empfohlen wird. Beim Executive Search ist ein Teil des Honorars an die Besetzung gebunden. Gibt es einen Wunschkandidaten, erläutern wir seine Ergebnisse gesondert und nachvollziehbar. Tragen sie die Besetzung nicht, sprechen wir keine Empfehlung aus, auch wenn damit der besetzungsabhängige Honoraranteil entfällt.

Worin unterscheidet sich Ihr Ansatz von Persönlichkeitstests und Assessments?

Auf Führungsebene sind kognitive Leistungsfähigkeit, Motivation für die Rolle und Track Record Eintrittsvoraussetzungen. Entscheidend ist, wie sich eine Person in Verantwortung verhält: unter Druck, im Konflikt, im Umfeld der konkreten Rolle. Darauf konzentriert sich BPFS, mit drei Unterschieden. Wir bewerten Verhalten anhand konkreter Situationen statt Selbstbeschreibungen im Fragebogen. Wir liefern kein Typenprofil, sondern eine rollenbezogene Passungsaussage, die auch die Unternehmensseite einbezieht. Und die Diagnostik ist Teil des Kompetenzinterviews, nicht ein zusätzlicher Test. Die Analyse verantwortet der Gründer persönlich.

Wie belastbar ist die Einschätzung?

Wir liefern eine strukturierte, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage: wie gut Verhalten, Kontext und Rolle zusammenpassen, welche Risiken erkennbar sind und wo Potenzial liegt. Jede Einschätzung begründen wir mit den zugrunde liegenden Beobachtungen, sodass Sie sie prüfen und mit Ihrem eigenen Bild abgleichen können. Diagnostik reduziert Unsicherheit, sie beseitigt sie nicht. Ob eine Besetzung trägt, hängt auch von Marktentwicklung und Einarbeitung ab. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

Was passiert, wenn ein Kandidat innerhalb von zwölf Monaten ausscheidet?

Eine Garantie für das Gelingen einer Besetzung geben wir nicht, aber wir stehen für unsere Prognose ein.

Beim Executive Search werden 10 % der dritten Honorarrate erst nach zwölf Monaten Verbleib fällig, als Performance Fee. Scheidet der Kandidat vorher aus, entfällt dieser Anteil, und wir führen die Diagnostik für einen neuen Kandidaten kostenfrei durch, für dieselbe oder eine andere Rolle, wie Sie es entscheiden.

Bei einer eigenständig gebuchten Diagnostik (Core oder Select) validieren wir einen Ersatzkandidaten kostenfrei, wenn wir die Einstellung empfohlen haben und der Kandidat innerhalb von zwölf Monaten ausscheidet. Eine Rückerstattung des Honorars erfolgt nicht.

Ausgenommen sind Stellenabbau und Umstrukturierungen. Voraussetzung ist außerdem, dass die an unsere Empfehlung geknüpften Bedingungen, etwa zur Einarbeitung, umgesetzt wurden.

Was kostet Executive Search mit Diagnostik, und was kostet die Diagnostik allein?

Die Diagnostik bieten wir zu Festpreisen an. Der Snapshot kostet 2.500 € und dient als Vorvalidierung einer Kandidatenpipeline; er ist nur einzeln buchbar. Core kostet 7.500 €, Select 15.000 €. Die Module sind aufeinander anrechenbar: Wer mit einer Vorvalidierung beginnt und eine tiefere Prüfung braucht, zahlt nichts doppelt. Beim Executive Search beträgt unser Honorar 20 % des Basisgehalts zuzüglich des Moduls Core oder Select. 10 % der dritten Honorarrate sind als Performance Fee an einen Verbleib von zwölf Monaten gebunden. Welches Paket passt, richtet sich nach der Tragweite der Entscheidung.

Für welche Positionen lohnt sich die Diagnostik nicht?

Die Diagnostik eignet sich grundsätzlich überall dort, wo ein Unternehmen Fluktuation senken und mehr Stabilität gewinnen möchte. Bei einzelnen Positionen stehen Preis und Aufwand allerdings in keinem sinnvollen Verhältnis zum Risiko, oder die Fluktuation in der Rolle ist so hoch, dass sich keine verlässliche Prognose treffen lässt. Das ist keine Aussage über die Bedeutung dieser Rollen: Manche Positionen sind für ein Unternehmen wichtig, rechtfertigen den Einsatz einer Diagnostik aber nicht. Im Erstgespräch klären wir gern, ob und in welcher Tiefe die Diagnostik sinnvoll ist, auch wenn das Ergebnis lautet, dass sie es nicht ist.

Wie läuft die Zusammenarbeit ab, und was erhalten wir?

Nach einem Erstgespräch klären wir Position, Kandidatenlage und das passende Modul. Das Gespräch mit dem Kandidaten ist zugleich Kompetenzinterview und Diagnostik und dauert beim Snapshot 45 Minuten, beim Core mindestens 90 und beim Select mindestens 120 Minuten. Eine separate Testphase gibt es nicht. Das Ergebnis liegt 48 Stunden nach der Durchführung vor. Beim Snapshot erhalten Sie eine Kurzzusammenfassung, bei Core und Select eine Executive Summary mit klarer Handlungsempfehlung. Sie erklärt nachvollziehbar, wie wir zu unserer Einschätzung kommen, und enthält, wo die Einarbeitung ein Risiko darstellen kann, eine Empfehlung dazu.

Was haben unsere Kandidaten von der Diagnostik, und wie gehen Sie mit ihren Daten um?

Für Kandidaten ist die Diagnostik Teil eines einzigen, qualifizierten Gesprächs und keine zusätzliche Testbatterie. Sie werden vorab informiert, dass das Gespräch auch der Verhaltensdiagnostik dient, und stimmen der Verarbeitung zu. Das Ergebnis erhalten Unternehmen und Kandidat gleichermaßen, und dem Kandidaten erläutern wir, wie wir zu welcher Einschätzung kommen. Unser Ziel ist eine Entscheidung, die für beide Seiten Bestand hat: Weder das Unternehmen noch die Kandidatin oder der Kandidat soll sie später bereuen. Die Ergebnisse behandeln wir vertraulich und geben sie ausschließlich an das Unternehmen und den Kandidaten weiter. Aufbewahrung und Löschung erfolgen nach den Vorgaben der DSGVO. Das gilt auch für interne Kandidaten. Bei internen Kandidaten unterstützen wir Sie zudem bei der Einbindung des Betriebsrats.

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